Bericht aus dem Rathaus für das Jahr 2011
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im zu Ende gehenden Jahr 2011 Jahr möchte ich Sie wieder über das Geschehen in unserer Gemeinde informieren. Der Haushalt 2011 der Marktgemeinde hat ein Volumen von insgesamt 1.458.850 €(davon im Verwaltungshaushalt 1.419.070 € und im Vermögenshaushalt 399.380 €). Im laufenden Jahr war keine Kreditaufnahme erforderlich. Der Schuldenstand Ende 2011 wird sich deshalb weiter auf voraussichtlich 1.917.477 € verringern. Die Grundschule Schnabelwaid, wird im Schuljahr 2011/12 von 33 Kindern besucht. In unserem Kindergarten werden derzeit 28 Kindergartenkinder (16 in der Sonnengruppe und 12 in der wiedereröffneten Sternengruppe) sowie 7 Schulkinder betreut. Im Planentwurf für die Fortschreibung des Regionalplanes Oberfranken-Ost werden keine Vorrang- oder Vorbehaltsgebiete für Windkraftanlagen auf dem Schnabelwaider Kitschenrain ausgewiesen. Anders sieht es allerdings im Entwurf der Planfortschreibung für den Regionalplan Oberpfalz-Nord aus. Dort sollen im unmittelbar an die Gemeindegrenze anschließende Waldgebiet Flächen für die Erzeugung von Windkraftenergie ausgewiesen werden. Die Einflussmöglichkeiten der Marktgemeinde sind da eher gering. Der Gemeinderat hat aber dennoch einen Beschluss gefasst, der die Planung ablehnt und diesen der Regierung der Oberpfalz zur Kenntnis gebracht. Mittlerweile ist auch im Prozess vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eine Entscheidung gegen Windräder auf dem Schnabelwaider Kitschenrain gefallen. Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, kann doch darauf gehofft werden, dass der Höhenzug unberührt bleibt, so wie sich die große Mehrheit der Schnabelwaiderinnen und Schnabelwaider beim letztjährigen Bürgerentscheid ausgesprochen hat. Ich denke, dass der Markt Schnabelwaid auch ohne Windräder eine Möglichkeit finden wird, um seinen Beitrag zur Energiewende beizutragen. Seit Dezember 2010 wird die Marktgemeinde mit Breitband via Funk versorgt. Die Firma vodafone stellt mit moderner LTE-Technik schnelles Internet mit bis zu 50 Mbits/sec zur Verfügung. Darüber, ob auch weitere Anbieter diese oder andere Techniken für unser Gemeindegebiet anbieten, liegen widersprüchliche Angaben vor. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er einen LTE-Vertrag abschließen möchte. Eine Breitbandversorgung über das Festnetz ist jedenfalls auf absehbare Zeit nicht geplant. Die Kosten dafür könnten von der Marktgemeinde ohne staatliche Zuschüsse auch nicht geschultert werden. Von den zahlreichen von der Marktgemeinde durchgeführten Baumaßnahmen möchte ich die Reparaturarbeiten in der Ringstraße und die Sanierung zahlreicher klappernder Kanaldeckel nennen. Für die Problemstelle beim Ortsende an der Ringstraße wurde im Einvernehmen mit den Anwohnern eine gute Lösung gefunden. Die bislang geschotterte Ortsstraße in Craimoos ist befestigt worden. Die Erneuerung der Wasserfernleitung von der Übergabestelle Lindenhardt nach Arnoldsreuth konnte nicht mehr abgeschlossen werden. Die Leitung ist bereits verlegt worden, der Zusammenschluss kann aber witterungsbedingt erst im Frühjahr erfolgen. Der Einbau neuer energiesparender Fenster in der Schulturnhalle zahlt sich bereits durch eine deutlich reduzierte Heizölrechnung aus. Die Flurneuordnung geht auf ihre Vollendung zu: Die Besitzeinweisung in die neugebildeten Grundstücke steht unmittelbar bevor. Die Wegebaumaßnahmen sind nunmehr fast vollständig abgeschlossen. Wie jedes Jahr hat der Bauhof der Marktgemeinde seine Aufgaben wie Grabenreinigung und die Pflege unserer Wege und Grünflächen in gewohnter Weise zuverlässig erledigt. Um den Winterdienst zu erleichtern, haben wir eine kleine Schneefräse angeschafft. Der Schnee kann also ruhig kommen. Ich bedanke mich bei den Gemeindearbeitern, der Verwaltung und dem Marktgemeinderat, und bei allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die gute Zusammenarbeit im vergangen Jahr. |
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