Gemeinde Haag

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Bürgermeister Robert Pensel

Bahnhofstraße 11
95473 Creußen

Telefon (09270) 989-0
Telefon (09270) 989-23
Telefax (09270) 98977

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.haag-ofr.de
Homepage: www.haag-oberfranken.de

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Die Gemeinde Haag ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Creußen, hat knapp 1000 Einwohner und grenzt direkt an den südlichen Rand der Stadt Bayreuth und in östlicher Richtung an die Stadt Creußen.

Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften:

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Aktuelle Meldungen

Verwaltung, Bauhof und Wasserwerk bleiben geschlossen!

Am Freitag, 22. Mai 2020, bleiben das Rathaus der Stadt Creußen und Verwaltungsgebäude der Verwaltungsgemeinschaft Creußen sowie der Bauhof der Stadt Creußen und das Wasserwerk

ganztägig geschlossen.

 

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Vollsperrung Bundesstraße 2, Teilstrecke „Pegnitz - Creußen“: Fahrbahnerneuerung zwischen Zips und Creußen

Ab Montag, den 25.05.2020 um 7.00 Uhr beginnen die Bauarbeiten für die Erneuerung der Fahrbahndecke unter Vollsperrung der Bundesstraße 2. Die Bundesstraße erhält ab Zips bis nach Creußen auf einer Länge von rund 8,1 Kilometer eine neue Fahrbahndecke. 


In der Fahrbahndecke der Bundesstraße 2 zwischen Zips und Creußen haben sich aufgrund ihres Alters Risse, Spurrinnen und Unebenheiten gebildet, welche eine Sanierung unumgänglich machen. Die notwendigen Bauarbeiten werden von der Firma Rädlinger aus Selbitz ausgeführt.
Alle Bauabschnitte müssen jeweils unter Vollsperrung der Bundesstraße 2 für den Gesamtverkehr erfolgen.

Die Baumaßnahme wird aufgrund ihrer Länge und aus verkehrstechnischen Belangen in drei Bauabschnitte aufgeteilt.
Der erste Bauabschnitt beginnt noch vor der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Zips und endet vor dem Kreuzungsbereich der Ampelanlage in Schnabelwaid. Der zweite Bauabschnitt schließt nahtlos an dem Kreuzungsbereich Schnabelwaid an und geht am Craimoosweiher vorbei bis über den Einmündungsbereich der Gemeindeverbindungsstraße nach Gottsfeld. Die Fahrbahnerneuerung im dritten Abschnitt erfolgt ab dem Einmündungsbereich Gottsfeld bis nach Creußen.

Die Bauarbeiten erfordern für jeden Abschnitt mindestens 2 Wochen. Mit dieser Aufteilung ist die Erreichbarkeit der Gemeinde Schnabelwaid mit Ausnahme des zweiten Bauabschnittes immer über die Bundesstraße 2 gewährleistet. Während des Bauabschnittes 2 ist die Sanierung des Kreuzungsbereiches in Schnabelwaid mit vorgesehen. Hier ist die Erschließung für den östlichen Teil Schnabelwaids nur über eine Behelfszufahrt in die B 2 Richtung Pegnitz und der westliche Teil über Lindenhardt bzw. über die Einmündung an der Dammühle/B2 möglich.


Für die Bauabschnitte 1 und 2 wird der Verkehr aus Creußen kommend über Neuhaidhof – Engelmannsreuth – Kirchenthumbach – Troschenreuth – Pegnitz umgeleitet. Der Verkehr aus Pegnitz kommend wird entsprechend entgegengesetzt geführt.


Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme und die Aufhebung der Vollsperrung ist für Anfang Juli vorgesehen. Über den zeitlichen Bauablauf und die geänderte Verkehrsführung für den Bauabschnitt 3 wird in einer separaten Pressemitteilung informiert.


Für die während der Bauzeit auftretenden unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen bittet das Staatliche Bauamt Bayreuth um Verständnis. Witterungsbedingt können sich zeitliche Verschiebungen ergeben.


Weitere Informationen unter www.bayerninfo.de.


STAATLICHES BAUAMT BAYREUTH

Allgemeine Informationen hinsichtlich der Corona-Pandemie

Aufgrund der Gefährdungslage zum Coronavirus SARS-CoV-2/Covid-19 ist folgendes zu beachten: 

 

 

 

 

++ UPDATE zu den Betriebsuntersagungen/Veranstaltungsverboten ++

Ab dem 04.05.2020 dürfen Frisöre, Fußpflege und Physiotherapie unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen (z. B. Einweghandschuhe, Mund-Nase-Schutzmasken...) wieder öffnen. Kosmetik- und Nagelstudios öffnen wieder ab 11.05.2020.

 

Weitere Öffnungen ab dem 11.05.2020: alle Geschäfte unabhängig von der Ladengröße - somit auch Kaufhäuser und Malls -, Zoos, Bibliotheken, Museen, Fahrschulen und Musikschulen

 

Gastronomie mit Außenbetrieb (Biergärten) darf ab 18.05.2020 wieder bis 20 Uhr geöffnet werden. Speiselokale öffnen ab 25.05.2020 bis maximal 22 Uhr, Hotels ab 30.05.2020 (aber ohne Schwimmbäder, Saunen, Wellnessbereiche). Natürlich sind auch hier entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln dringend einzuhalten!

 

Gottesdienste dürfen ab 04.05.2020 wieder abgehalten werden, allerdings unter bestimmten Auflagen. Dazu gehören das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen und Mindestabstände von 2 Metern zwischen den Besuchern, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Außerdem sollen Gottesdienste nicht länger als 1 Stunde dauern dürfen. Die Lockerungen gelten für alle Glaubensgemeinschaften. 

 

Vom 04.05.2020 an sind Versammlungen und Demonstrationen unter strengen Auflagen wieder erlaubt: Sie dürfen nur im Freien und an einem festen Ort stattfinden und nicht länger als 1 Stunde dauern. Maximal 50 Personen dürfen teilnehmen (Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten!).

 

Die Durchführung von Großveranstaltungen ist bis einschließlich 31.08.2020 nicht möglich.

 

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 5. Mai 2020 (sh. weiter unten unter "Zur dringenden Beachtung").

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur dringenden Beachtung:

 

Weiterführende Informationen:

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. 

Foto zur Meldung: Allgemeine Informationen hinsichtlich der Corona-Pandemie
Foto: Allgemeine Informationen hinsichtlich der Corona-Pandemie

Ausweitung der Notbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen

Am 24. April 2020 hat das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erneut eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen. Die Regelung, nach der Kinder bis einschließlich 26. April 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten dürfen, wurde bis einschließlich 10. Mai 2020 verlängert.

 

Alleinerziehende

Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, wenn sie aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihres Kindes gehindert sind. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.

 

Wie bislang auch werden die Voraussetzungen für eine Notbetreuung mithilfe eines Formulars abgefragt, das auf unserer Homepage (siehe Downloadbereich unten) heruntergeladen werden kann. Bei bestehenden Zweifeln zur Erwerbstätigkeit kann nach wie vor auch eine Arbeitgeberbescheinigung, bei Selbständigen eine vergleichbare Bestätigung verlangt werden.

 

Alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung ist ein Elternteil, wenn das Kind mit ihm oder ihr in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Dabei kommt es darauf an, wo das Kind bzw. die volljährige Person mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind. Als alleinerziehend im Sinne der Allgemeinverfügung gilt man auch, wenn der andere Elternteil aus gesundheitlichen Gründen oder anderen zwingenden Gründen ausfällt. Es muss sich dabei um gewichtige Gründe handeln, z. B. Krankenhausaufenthalt, Bettlägerigkeit oder Entbindung. Kein Grund ist die berufsbedingte Abwesenheit des anderen Elternteils (z B. ein Elternteil arbeitet die ganze Woche in einer anderen Stadt etc.).

 

Ein Elternteil im Bereich kritische Infrastruktur

Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, so genügt es ab dem 27. April 2020, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist.

Auf der nachfolgend genannten Webseite finden Sie insbesondere aktuelle Informationen zu der Frage, welche Branchen zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur gehören:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php  

 

Dass Baumärkte, Gartencenter, Buchhandlungen Friseure etc. nun oder in näherer Zukunft wieder öffnen dürfen, bedeutet ausdrücklich nicht, dass es sich hierbei um kritische Infrastruktur im Rahmen der Notbetreuung handelt.

 

In der Elternerklärung erklärt ein Elternteil, dass sie/er in der kritischen Infrastruktur tätig ist. Hat die Leitung der Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflegeperson Zweifel an der Zugehörigkeit einer bestimmten Tätigkeit zur kritischen Infrastruktur, wendet sie sich zur Klärung an das zuständige Jugendamt. Arbeitgeberbestätigungen können hier nur dazu dienen, die jeweilige Tätigkeit des Elternteils zu beschreiben bzw. die dienstliche/betriebliche Notwendigkeit der Tätigkeit zu bestätigen. Das Jugendamt kann ggf. eine Klärung über die Bezirksregierungen mit dem StMAS herbeiführen. Diese abgestufte Vorgehensweise bei der Klärung von Zweifelsfällen dient der Sicherstellung eines möglichst einheitlichen Vollzugs.

 

Abschlussschüler

Auch Abschlussschüler/-innen können ihre Kinder in der Notbetreuung betreuen lassen, wenn sie aufgrund des Besuchs des Unterrichts der Abschlussklasse an einer Betreuung gehindert sind. Wer als Abschlussschüler/-in gilt, geht aus Ziffer 2.4 der Allgemeinverfügung hervor. Bei Zweifeln ist die entsprechende Schule zu kontaktieren.

 

Keine andere Betreuungsperson im Haushalt

Voraussetzung der Notbetreuung ist künftig, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

 

 

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

[Allgemeinverfügung des StMGP]

[Formular zur Erklärung der Berechtigung Alleinerziehender für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung]

Informationen zu Corona-Hilfen für Unternehmen

Der Freistaat Bayern nutzt für seine Corona-Soforthilfe für Unternehmen sowohl seinen eigenen Härtefall-Fonds "Corona" als auch das Soforthilfeprogramm des Bundes.

 

Auch Bundestag und Bundesrat haben weitreichende Hilfen zur Unterstützung der Wirtschaft beschlossen. Es werden sowohl Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige bereitgestellt als auch größere Unternehmen durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds unterstützt.

 

Informationen zu den verschiedenen Hilfsmaßnahmen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten: 

 

 

 

Unterstützungsmöglichkeiten für Beschäftigte während der Corona-Krise

Wegen der Maßnahmen, die zur Eindämmung des Corona-Virus ergriffen wurden, erleiden nicht nur Unternehmen und Betriebe Einbußen (für Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Betriebe: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/).  

 

Auch Beschäftigte müssen zum Teil erhebliche Einkommensausfälle hinnehmen. Die Beschäftigten und ihre Familien müssen aber gleichwohl ihre Fixkosten – Miete, Strom, Lebensmittel – weiterbezahlen.

Die öffentliche Hand stellt etliche Leistungen zur Verfügung, um den Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen. Leistungen können zum Teil auch kombiniert werden.

 

Einige dieser Leistungen werden mit dem „Sozialschutz-Paket“ sowie einer Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes für die Zeit der akuten Corona-Krise sogar ausgeweitet, Zugangshürden wurden gesenkt.

 

A. Kurzarbeitergeld (SGB III)

Ist Kurzarbeit angeordnet, können die Beschäftigten unter den gesetzlichen Voraussetzungen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben – unabhängig von der Betriebsgröße. Hauptzweck des Kurzarbeitergeldes ist es, bei vorübergehendem Arbeitsausfall die Weiterbeschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ermöglichen und Entlassungen zu vermeiden.

 

Das Kurzarbeitergeld gleicht zu einem gewissen Teil die Lohneinbußen der Beschäftigten aus: Die Kurzarbeiter erhalten vom Staat grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts.

 

Das Kurzarbeitergeld beantragt der Arbeitgeber für die betroffenen Beschäftigten.

 

Corona-Sonderregelung: Rückwirkend ab 1. März 2020 wird der Zugang zu Kurzarbeitergeld sowie die staatliche Unterstützung verbessert:

 

Außerdem gilt für die Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 2020, dass Entgelt aus einer während Kurzarbeit aufgenommenen Beschäftigung nicht vollständig auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird, wenn diese Beschäftigung vorübergehend in systemrelevanten Bereichen (z. B. Ordnungs- und Sicherheitsbehörden, Energie- und Wasserversorger, der Transport- und Personenverkehr, Kommunikationsdienstleister, Gesundheitswesen mit Krankenhäusern, Land- und Ernährungswirtschaft) aufgenommen wird.

 

Es gilt:

Anrechnungsfreiheit, wenn

Restentgelt im Hauptberuf + Kurzarbeitergeld + Geld aus neuer Beschäftigung im systemrelevanten Bereich ≤ normales Entgelt im Hauptberuf

 

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld erhalten Sie auch hier: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kurzarbeitergeld.php

 

B. Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung

Es gibt im Bundesinfektionsschutzgesetz jetzt einen Entschädigungsanspruch für den Fall, dass Sorgeberechtigte von Kindern einen Verdienstausfall erleiden, wenn sie ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können, weil Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen aufgrund behördlicher Anordnung vorübergehend geschlossen sind.

 

Anspruchsberechtigt sind erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und deshalb auf Hilfe angewiesen sind.

 

Der Anspruch ist nachrangig, d.h. vorrangig müssen andere Möglichkeiten genutzt werden, wie z. B. die Notbetreuung in Kita oder Schule, Abbau von Zeitguthaben oder ortsflexibles Arbeiten (z. B. Homeoffice), um die Kinderbetreuung sicherzustellen.

 

Die Entschädigung beträgt 67 % des Verdienstausfalls, maximal aber 2.016 Euro pro Monat. Sie wird maximal für sechs Wochen gezahlt. Außerdem besteht der Anspruch nur außerhalb von Schulferien.

 

Die Beschäftigten erhalten das Geld vom Arbeitgeber (Arbeitgeber können sich zur Erstattung an die zuständige Behörde wenden = jeweilige Bezirksregierung, in deren Zuständigkeitsbereich der Betrieb liegt).

 

Der Anspruch besteht nur außerhalb der Schulferien.

 

Ein Anspruch auf Entschädigung entsteht nicht, soweit die Arbeitszeit von Sorgeberechtigten aufgrund der Anordnung von Kurzarbeit verkürzt ist.

 

C. Arbeitslosengeld (SGB III)

Das Arbeitslosengeld sichert Beschäftigte ab, die ihre Beschäftigung verlieren. Es kann das Arbeitsentgelt teilweise ersetzen.

 

Voraussetzungen im Regelfall:

Der/Die Antragsteller/in hat sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und war in den 30 Monaten vor der Meldung mind. 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Außerdem muss der/die Antragsteller/in in der Lage sein, eine versicherungspflichtige Beschäftigung auszuüben (mindestens 15 Stunden pro Woche).

 

Grundlage der Berechnung ist das Netto-Entgelt der vergangenen 12 Monate.

60 % dieses Netto-Entgelts sind der Betrag, welcher als Arbeitslosengeld gezahlt wird. Er erhöht sich auf 67 %, wenn ein Kind oder mehrere Kinder im Haushalt leben. Die Bezugsdauer hängt von Lebensalter und Beschäftigungszeiten ab.

 

Der Antrag kann bei der Agentur für Arbeit vor Ort gestellt werden. Weitere Informationen können auch telefonisch unter der Hotline 0800 4 555500 erfragt werden.

 

D. Schutz für Mieterinnen und Mieter und bei Verbrauerdarlehen

Corona-Sonderregelung: Mieter dürfen wegen privater aber auch gewerblicher Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht gekündigt werden, sofern sie glaubhaft machen, dass die Pandemie ursächlich für die Nichtzahlung ist. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibt aber bestehen, sie muss nachgezahlt werden.

 

Auch Belastungen aus Verbraucherdarlehensverträgen bis zum 30. Juni 2020 kann durch Stundung Rechnung getragen werden.

 

E. Wohngeld

Wenn das Einkommen einer Familie in der Corona-Krise sinkt, kommt eine staatliche Unterstützung bei den Kosten des Wohnens – Miete oder Eigenheimfinanzierung und Nebenkosten außer Strom – in Betracht.

Wohngeld kann gleichzeitig neben Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld bezogen werden! Beantragt wird es beim zuständigen Landratsamt bzw. der Verwaltung einer kreisfreien Stadt.

 

Zum 01.01.2020 wurde das Wohngeld erhöht und der Zugang erleichtert.

Der Bezug von Wohngeld hängt wesentlich vom Familieneinkommen, der Anzahl der Haushaltsmitglieder und dem Wohnort ab.

 

Beim Familieneinkommen werden alle Einkünfte aller Familienmitglieder zusammengerechnet. Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben können abgezogen werden.


Bei der Ermittlung des Jahreseinkommens werden außerdem jeweils 10 % abgezogen, wenn folgende Steuern und Pflichtbeiträge zu leisten sind:

Werden alle drei aufgeführten Zahlungen geleistet, so beträgt der Abzugsbetrag 30 %.


Je nach Wohnort variiert das mögliche Wohngeld. Jeder Landkreis bzw. jede Stadt ist einer sog. Mietenstufe zugeordnet.

 

F. Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag (umgangssprachlich: Kindergeldzuschlag) erhalten.

Ob eine Familie Kinderzuschlag erhält, ist von der Anzahl und dem Alter der Kinder, dem Familieneinkommen, dem Vermögen und den Wohnkosten abhängig.

 

Der Antrag auf Kinderzuschlag kann bei der Familienkasse (zuständig im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Creußen: Familienkasse Bayern Nord, Hof) oder online unter https://con.arbeitsagentur.de/prod/kiz/ui/start gestellt werden.

 

Zum 01.01.2020 wurde der Zugang zum Kinderzuschlag erleichtert und die Leistungen verbessert. Außerdem gibt es auch hier Corona-Sonderregelungen für die Zeit vom 1. April bis 30. September 2020, so wird beim Familieneinkommen nicht auf die letzten sechs Monate geschaut, sondern an das aktuelle Einkommen der Eltern im letzten Monat vor Antragstellung angeknüpft. Auch wird das vorhandene Vermögen nur noch in Ausnahmefällen berücksichtigt.

 

Wer Kurzarbeitergeld erhält, selbständig ist und derzeit keine oder weniger Einnahmen hat bzw. weniger Geld verdient, weil Überstunden entfallen und/oder Arbeitslosengeld oder Krankengeld bezogen wird, kann ab 1. April einen Notfall-Kinderzuschlag (bis zu 185 Euro pro Monat und Kind) beantragen. Der Anspruch auf den Notfall-Kinderzuschlag kann direkt online geprüft und dann auch dort gleich beantragt werden: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz.

 

G. Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)

Wenn das Einkommen plötzlich nicht reicht und auch durch Wohngeld und Kinderzuschlag nicht bedarfsdeckend gestaltet werden kann, kann auch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zurückgegriffen werden (entweder als aufstockende Leistung oder sogar als Vollleistung). Dies kann alle Erwerbstätigen betreffen, insbesondere aber auch Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige. Sie erhalten die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II als Arbeitslosengeld II.

 

Die Höhe der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts variiert je nach der Höhe des Einkommens, der Zahl und dem Alter der Haushaltsmitglieder.

 

Für die nicht erwerbsfähigen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft (insbesondere Familienangehörige im selben Haushalt) stehen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II als Sozialgeld zur Verfügung.


Arbeitslosengeld II bekommen nur hilfebedürftige Personen. Daher müssen vorrangig Einkommen und Vermögen eingesetzt werden. Beim Einkommen können Werbungskosten und Freibeträge in Abzug gebracht werden. Beim Vermögen gibt es auch Freibeträge (z. B. Grundfreibetrag von 150 Euro pro Lebensjahr, Vorsorgefreibetrag von 750 Euro pro Lebensjahr) und unberücksichtigt bleibendes Vermögen (z. B. eine selbst bewohnte angemessene Eigentumswohnung oder ein selbst bewohntes angemessenes Hausgrundstück).

 

Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts umfassen folgende Leistungen (vereinfacht):

 

Auch hier gelten Corona-Sonderregelungen in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni 2020:

Befristet wird Vermögen grundsätzlich nicht berücksichtigt (außer bei hohen Vermögen).

 

Ansprechpartner ist das Jobcenter (zuständig im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Creußen: Jobcenter Bayreuth Land).

 

H. Bayerisches Familiengeld

Der Freistaat Bayern unterstützt seit 2018 Eltern mit kleineren Kindern mit dem Bayerischen Familiengeld. Das gibt es nur in Bayern!

 

Eltern bekommen für jedes Kind im zweiten und dritten Lebensjahr (vom 13. bis zum 36. Lebensmonat) 250 Euro pro Monat, ab dem dritten Kind sogar 300 Euro pro Monat. Bei voller Bezugsdauer sind das bis zu 6.000 bzw. 7.200 Euro pro Kind!

 

Es ist eine Leistung für alle Familien, unabhängig vom Einkommen, vom Besuch einer Kindertagesstätte oder der Erwerbstätigkeit.

 

Ansprechpartner ist das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), erreichbar unter der Servicetelefonnummer 0931 32090929 oder im Internet unter https://www.zbfs.bayern.de/familie/familiengeld/index.php.

 

I. Bayerisches Krippengeld

Mit dem Bayerischen Krippengeld werden Eltern mit monatlich bis zu 100 Euro pro Kind bei den Elternbeiträgen für die Kinderbetreuung entlastet, wenn sie diese tatsächlich tragen und die weiteren Anspruchsvoraussetzungen (insbesondere das Einhalten der individuellen Einkommensgrenze) erfüllen.

 

Grundsätzlich gilt von Montag, den 16. März 2020, bis Sonntag, den 19. April 2020, ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege. Das Bayerische Krippengeld wird weiter in der regelmäßigen Höhe gewährt, es sei denn die Elternbeiträge entfallen für einen oder mehrere Monate vollständig!

 

Ansprechpartner ist das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), erreichbar unter der Servicetelefonnummer 0931 32090929 oder im Internet unter https://www.zbfs.bayern.de/familie/krippengeld/index.php.

 

J. Corona-Sonderregelung für Minijobs

Normalerweise gilt: Ein Minijob bleibt auch dann bestehen, wenn der Jahresverdienst eines Minijobbers 5.400 Euro (12 x 450 Euro) übersteigt, wenn der höhere Verdienst grundsätzlich nur in bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres erzielt wird.


Viele Minijobberinnen und Minijobber arbeiten in ihrem 450-Euro-Job aktuell mehr, z.B. im Reinigungsdienst oder bei Fahrdiensten. Dieses Engagement soll sich für sie auszahlen. Daher gilt jetzt folgende Corona-Sonderregelung:

 

 

K. Hinzuverdienstmöglichkeiten zur Rente

In vielen Bereichen wird wegen der Corona-Krise zurzeit besonders viel Personal benötigt. Viele Rentnerinnen und Rentner, speziell im Gesundheits- und Pflegebereich, aber auch in der Lebensmittelbranche wollen helfen und bei Personalengpässen unterstützen. Wenn sie einspringen, sollen sie von einem höheren Verdienst auch etwas haben.


Normalerweise: Wer eine vorgezogene Altersrente erhält, kann bis zu 6.300 Euro dazuverdienen.


Corona-Sonderregelung:
Rückwirkend ab 1. Januar 2020 wird die Zuverdienstgrenze für vorgezogene Altersrenten für das Jahr 2020 auf 44.590 Euro angehoben. Das bedeutet, dass Bezieherinnen und Bezieher in diesem Jahr bis zu 44.590 Euro zur Rente dazuverdienen können, ohne dass die vorgezogene Altersrente gekürzt wird.


Die neue Hinzuverdienstgrenze gilt sowohl für Altersrentner, die neu in Rente gehen als auch für diejenigen, die bereits länger eine vorgezogene Altersrente erhalten.


Ab Erreichen des regulären Renteneintrittsalters von derzeit 65 Jahren und 9 Monaten kann ohnehin immer unbeschränkt hinzuverdient werden.


Bei Renten wegen Erwerbsminderung ändert sich nichts beim Hinzuverdienst, ebenso nicht bei der Einkommensanrechnung bei Hinterbliebenenrenten.

Corona-Krise - Übersicht der Liefer- und Abholservices für Lebensmittel

Stadt und Landkreis Bayreuth erstellen Liste mit allen Liefer- und Abholservices für Lebensmittel:

 

Auch wenn zum individuellen und gegenseitigen Schutz der zwischenmenschliche Kontakt auf ein Mindestmaß reduziert werden muss, steht das Leben doch nicht gänzlich still. Im Privatleben ebenso wenig wie bei den Betrieben in der Region: Viele Geschäfte sind geschlossen oder haben beschränkte Öffnungszeiten. Stadt und Landkreis Bayreuth haben eine Online-Infosammlung für Bürgerinnen und Bürgern mit einer umfassenden Übersicht der aktuellen Lieferservice- und Abholangebote im Lebensmittel- und Gastronomiebereich zusammengestellt.


Die Angebote sind nicht nur wichtig, um durch den weiter aufrechterhaltenen Betrieb wichtige Arbeitsplätze in der Region zu erhalten, sondern auch, um die Menschen in der Umgebung weiter mit Notwendigem zu versorgen. Umso wichtiger ist es, durch regionalen Konsum regionale Unternehmen und damit regionale Arbeitsplätze zu unterstützen.


Die Liste wird laufend aktualisiert und ist kostenlos abrufbar unter www.bayreuth.de/lieferservices_region_bayreuth bzw. https://zukunft.landkreis-bayreuth.de/arbeiten-leben/lieferservices/

 

Weitere Angebote können jederzeit per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt.bayreuth.de gemeldet werden.

Vorläufige Ausgangsbeschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie

Bekanntmachung
des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98

 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende


Allgemeinverfügung


1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.


2. Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.

 

3. Untersagt wird der Besuch von


a) Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG); ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige und Palliativstationen und Hospize,
b) vollstationären Einrichtungen der Pflege gem. § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI),
c) Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX), in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
d) ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 Pflegewohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen und
e) Altenheimen und Seniorenresidenzen.


4. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.


5. Triftige Gründe sind insbesondere:


a) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
b) die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),
c) Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben,
d) der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
e) die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
f) die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis,
g) Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung und
h) Handlungen zur Versorgung von Tieren.

 

6. Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.


7. Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Abs. 1a Nr. 6 des Infektionsschutzgesetzes als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.


8. Weiter gehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.


9. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Abs. 3, § 16 Abs. 8 des Infektionsschutzgesetzes sofort vollziehbar.


10. Diese Allgemeinverfügung tritt am 21.03.2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 03.04.2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden damit am 03.04.2020, 24:00 Uhr.


Begründung


Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 stellt die gesamte Gesellschaft und das Ge-sundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Es besteht weltweit, deutschland- und bayernweit eine sehr dynamische und ernstzunehmende Situation mit starker Zunahme der Fallzahlen innerhalb weniger Tage. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Ausbreitung des Virus und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft.


Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. COVID-19 ist sehr infektiös. Besonders ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verzögern. Ziel ist es, durch eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, Belastungsspitzen zu vermeiden und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Die Staatsregierung hat dazu bereits zahlreiche Maßnahmen eingeleitet.


Gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.


Nach § 28 Abs. 1 Satz 2 Hs. 2 IfSG kann die zuständige Behörde Personen verpflichten, den Ort an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden sind.

 

Zur Begründung im Einzelnen:
Zu 1.:
Die weitgehende Reduktion bzw. Beschränkung sozialer Kontakte im privaten und öffentlichen Bereich trägt entscheidend dazu bei, die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in der Bevölkerung zu verringern. Diesem Zweck dienen Ausgangsbeschränkungen. Indem die Ausbreitung verlangsamt wird, können die zu erwartenden schweren Erkrankungsfälle von COVID-19 über einen längeren Zeitraum verteilt und Versorgungsengpässe in den Krankenhäusern vermieden werden.


Zu 2.:
Zur Verhinderung einer weiteren schnellen Verbreitung des Coronavirus ist die Schließung sämtlicher gastronomischen Betriebe mit Ausnahme der Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Lieferdiensten geboten. Gastronomische Betriebe bergen aufgrund des regelmäßig – auch bei Abstandhaltung zwischen den Gästen durch entsprechende Vorkehrungen bei den Tischen – erfolgenden Austauschs von unverpackten Getränken und Mahlzeiten zwischen Bedienung und Gästen ein erhöhtes Risiko der Übertragung des Coronavirus. Zudem bilden sie als Stätten der Zusammenkunft zwischen Menschen ein erhöhtes Risiko im Hinblick auf Ansteckungen durch stetig wechselnden Publikumsverkehr. Da bisherige mildere Mittel, die in der Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 16.03.2020, Az. 51-G8000-2020/122-67, geändert durch Bekanntmachung vom 17.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-83, nicht zu einer Reduktion des Infektionsgeschehens geführt haben, ist die Schließung gastronomischer Betriebe als ultima ratio zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung geboten und verhältnismäßig. Die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und der Weiterbetrieb von
Lieferdiensten bleiben aufrechterhalten. Dies ist insbesondere auch für Personen erforderlich, die das Haus auch aus triftigen Gründen nicht verlassen können.


Zu 3.:
In den genannten Einrichtungen werden vielfach Personen betreut, die durch eine Infektion mit dem neuen Erreger in besonders schwerer Weise gesundheitlich gefährdet wären. Zum Schutz dieser besonders vulnerablen Personengruppen muss der Besuch der Einrichtungen als ultima ratio vollständig untersagt werden, weil bereits angeordnete weniger eingreifende Maßnahmen in Gestalt der Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 13.03.2020, Az. G51b-G8000-2020/122-56, geändert durch Bekanntmachung vom 17.03.2020, Az. GZ6a-G8000-2020/122-82 nicht zu einer Reduktion des Infektionsgeschehens geführt hat. Da vorliegend lediglich der Besuch der Einrichtungen untersagt wird, ist das Aufsuchen der Einrichtung zum Zweck des Behandeltwerdens nicht umfasst. Neben der Vermeidung von Einträgen des Erregers wird durch das Besuchsverbot auch die medizinische Versorgung unterstützt. Das Erkrankungsrisiko des betreuenden und medizinischen Personals wird verringert. Dadurch tragen die Maßnahmen für die erfassten medizinischen Einrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Versorgungskapazitäten bei und sind daher auch zum Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit unabdingbar.


Zu 4.-6.:
Aufgrund des massiven Anstiegs und des bislang weitgehend ungebremsten Verlaufs der Neuinfektionen zeigt sich, dass die bisher getroffenen milderen Mittel, die in der Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 16.03.2020, Az. 51-G8000-2020/122-67, geändert durch Bekanntmachung vom 17.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-83, nicht zu einer Reduktion des Infektionsgeschehens geführt haben. Darüber hinaus sind nach wie vor auch größere Ansammlungen von Personen an öffentlichen Plätzen zu beobachten. Entsprechend sind als ultima ratio Ausgangsbeschränkungen zwingend geboten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Es handelt sich vorliegend nicht um eine Freiheitsentziehung, sondern lediglich um eine Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit. Das Verlassen der Wohnung ist aus Verhältnismäßigkeitsgründen bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet, die im Einzelnen in Nr. 6 aufgelistet sind. Das Vorliegen dieser Gründe ist bei Kontrollen durch die Polizei glaubhaft zu machen.


Zu 7.:
Zuwiderhandlungen sind als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro bewehrt (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 und Abs. 2 IfSG). Die Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung nach § 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG ist gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG strafbewehrt.


Zu 8.:
Weiter gehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.


Zu 9.:
Die sofortige Vollziehbarkeit ergibt sich aus § 28 Abs. 3, § 16 Abs. 8 IfSG.


Zu 10.:
Das Inkrafttreten richtet sich nach Art. 41 Abs. 4 Satz 4 BayVwVfG.


gez.
Winfried Brechmann
Ministerialdirektor

Corona-Helferkreis

Die vom Bayerischen Gesundheitsministerium erlassenen Ausgangsbeschränkungen sowie die empfohlenen Schutzmaßnahmen für Risikogruppen in Bezug auf die Corona-Pandemie stellen viele Menschen, insbesondere Seniorinnen und Senioren, vor große Herausforderungen. Um ihnen die derzeitige Situation zu erleichtern, hat die Verwaltungsgemeinschaft Creußen in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde einen Helferkreis eingerichtet.

Diese Plattform soll Menschen, die Hilfe benötigen, mit Menschen, die helfen möchten, zusammenbringen. "Es geht konkret darum, für ältere Menschen die Einkäufe zu übernehmen, Medikamente zu besorgen oder mal den Hund auszuführen. In diesen Zeiten können wir zeigen, dass wir in Creußen und Umgebung zusammenhalten und für die schwächeren Einwohner da sind", betont der Gemeinschaftsvorsitzende Martin Dannhäußer. 

Personen, die gerne ihre Hilfe anbieten möchten, aber auch Personen, die Hilfe benötigen, melden sich bitte bei Frau Pfarrerin Nicole Peter unter der Tel.-Nr. 09270 322 oder per E-Mail unter pfarramt.creussen@elkb.de.

Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 in der Gemeinde Haag

(15.03.2020)

Unter den nachfolgenden Links finden Sie die entsprechenden Schnellmeldungen und Endergebnisse, sobald diese vorliegen: 

 

 

 

Bitte berücksichtigen Sie bei den Ergebnissen der Kreistagswahl, dass diese Auszählung vielerorts erst am Montag, 16.03.2020 erfolgt.

Bürgerversammlung der Gemeinde Haag

Gemäß Art. 18 der Bayerischen Gemeindeordnung fand am

Dienstag, 9. April 2019 ab 19:00 Uhr

im Bürgerhaus Unternschreez eine Bürgerversammlung statt. 

 

Neben dem jährlichen Bericht des Bürgermeisters zu wichtigen Themen aus der Gemeinde sowie den Anfragen und Anregungen aus der Bürgerschaft, stellte die Fa. Energiebauern GmbH, Sielenbach ihr Projekt zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf Fl. Nr. 439, Gemarkung Haag in der Nähe des Ortsteils Spänfleck vor. 

 

Die Präsentation zur Bürgerversammlung finden Sie unten im Download. 

[Präsentation]

Defibrillator in Unternschreez

Am Dienstag, 27.02.2018 wurde der Defibrillator in Unternschreez bei der Firma Walter, welche auch Sponsor des Gerätes ist, in Betrieb genommen.

 

Der Defibrillator ist frei zugänglich und kann von allen Bürgerinnen und Bürgern im Notfall genutzt werden, um den Herzrhythmus bei einem Patienten mit Herzstillstand durch Reanimation wieder herzustellen und damit Leben zu retten.

Foto zur Meldung: Defibrillator in Unternschreez
Foto: Defibrillator bei der Fa. Walter in Unternschreez

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Haager Einrichtungen

Werden Sie Projektpartner!

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „VG Creußen vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Stadt Creußen, Markt Schnabelwaid, der Gemeinde Haag, der Gemeinde Prebitz sowie nochmal im gesamten Gebiet der VG Creußen in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Stadt Creußen, Markt Schnabelwaid, der Gemeinde Haag und der Gemeinde Prebitz kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

[Interessensbekundung]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

[Azubi-Projekte]

Foto zur Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Haager Einrichtungen
Foto: Logo


Veranstaltungen

31.05.​2020
ABGESAGT: Gründungsfest der Pfarrei Gesees/Haag
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12.06.​2020 bis
14.06.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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13.06.​2020 bis
14.06.​2020
ABGESAGT: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Unternschreez
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20.06.​2020 bis
21.06.​2020
ABGESAGT: Sportfest des SV Schreez
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24.06.​2020
ABGESAGT: Kanzfeuer Culmberg
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27.06.​2020
ABGESAGT: Kanzfeuer Haag
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28.06.​2020
18:00 Uhr
ABGESAGT: Fränkischer Theatersommer "Engel auf Erden - die Rückkehr einer Diva"
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10.07.​2020 bis
12.07.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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12.07.​2020
ABGESAGT: Schreezer Backofenfest
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18.07.​2020
18:00 Uhr
ABGESAGT: Sommerfest des Gesangvereins "Sängerlust" 1893 Haag
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24.07.​2020 bis
26.07.​2020
ABGESAGT: Kerwa Culmberg
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01.08.​2020
ABGESAGT: Traditionelles Fußballspiel "Linkes Dorf gegen rechtes Dorf"
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13.08.​2020 bis
16.08.​2020
ABGESAGT: Kellerfest Bocksrück
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14.08.​2020 bis
16.08.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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11.09.​2020 bis
13.09.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
[mehr]
 
25.09.​2020 bis
28.09.​2020
Haager Kerwa
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16.10.​2020 bis
18.10.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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24.10.​2020
Weinfest in Spänfleck
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13.11.​2020 bis
15.11.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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14.11.​2020
Schäufele-Essen der Dorfgemeinschaft Haag e.V.
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11.12.​2020 bis
13.12.​2020
Altpapiersammlung zu Gunsten des Kindergartens Wackelzahn
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Fotoalben


Fotoalbum Umbau des ehemaligen Gasthauses "Zur Rotmainquelle"
Umbau des ehemaligen Gasthauses "Zur Rotmainquelle"
14.10.2017