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Soldatenkameradschaft Schnabelwaid

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Durch glückliche Jahre und Zeiten tiefsten Elends, in frohen Jahrzehnten des Friedens aber auch in Monaten blutiger Weltkriege haben Schnabelwaider Männer immer wieder in diesem Verein zusammengestanden.
 
Die Geschichte des Vereines

Ihre Treue zu den hohen Idealen der Kameradschaft und der Heimatliebe gibt dem Verein auch in unserer heutigen Zeit ein Daseinsrecht. Den Weg dieser Vereinigung Schnabelwaider Bürger durch Jahrzehnte zu verfolgen bedeutet auch einen Rückblick in einen Abschnitt der Geschichte unserer Marktgemeinde Schnabelwaid. Aus den noch vollzähligen Unterlagen der Vereinsgeschichte geht hervor, dass der Verein im Jahre 1873 von den Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben wurde. Als Gründungsmitglieder werden genannt
  • Weinlein Johann Philipp,
  • Büttner Ulrich,
  • Preuß Hans,
  • Lautner Johann,
  • Brendel Kaspar,
  • Stein Wilhelm aus Schnabelwaid,
  • Weidenhammer,
  • Tischhöfer Johann aus Schönfeld.
 
Die Kameradschaft setzte sich schon seit ihrem Bestehen aus Einwohnern von Schnabelwaid, Preunersfeld, Langenreuth, Schönfeld und Lindenhardt zusammen.
 
Diese aktiven Mitglieder erreichten bereits im Jahre 1875 ihr erstes großes Ziel: die Anschaffung einer Vereinsfahne. Diese wurde noch im selben Jahr geweiht. Dieses Symbol der Kameradschaft ist uns noch heute erhalten geblieben. Nach 25-jährigem Bestehen des Vereins bestand die Kameradschaft bereits aus 68 Mitgliedern und 4 Ehrenmitgliedern. Nach den Unterlagen wurden die ersten Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft im Jahre 1921 an 7 Kameraden verliehen und im Jahre 1932 die ersten 6 Kameraden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Nach einem Beschluss vom 01.07.1934 trat der Veteranen- und Kriegerverein von Schnabelwaid am 01.10.1934 dem Kyffhäuserbund bei.

Im darauf folgenden Jahr wurde eine zweite Fahne (Kyffhäuserfahne) angeschafft, die jedoch nach dem Kriegsende nicht mehr auffindbar war. Im Zeitraum 1945 bis 1958 sind In der Chronik keine Aufzeichnungen oder ein Vereinsgeschehen zu ersehen. Um die alte Vereinstradition weiter zu pflegen, wurde die Soldaten- und Kriegerkameradschaft 1958 von 34 Kameraden aus dem 1. und 2. Weltkrieg erneut gegründet. Eine große Stütze waren für sie die noch lebenden Altmitglieder aus früheren Jahren. Aus deren Mitte haben wir unseren ersten Obmann, Herrn Karl Bauer, gewählt, der dieses Amt bis 1962 inne hatte. Dann löste ihn Herr Hans Kraft als Vorstand ab. Im Jahre 1962 wurde unsere Gründungsfahne überholt und 1965 zusammen mit der Fahne unseres Patenvereins Lindenhardt zum zweiten Mal geweiht.Die Fahnenweihe war verbunden mit dem 90 - jährigen Bestehen unser Kameradschaft.

Durch Spenden und die Unterstützung der Gemeinde gelang es dem Verein 1964 ein Kriegerdenkmal für die gefallenen und vermissten Kameraden aus den Kriegen 1870 - 1871, 1914 - 1918, 1939 - 1945 zu errichten, auf das wir alle stolz sind. Im Juni 1973 konnte das 100-Jährige Gründungsfest, verbunden mit dem Kreistreffen zusammen mit der FF Schnabelwaid, die auch Ihr 100-jähriges Bestehen begehen konnte, gefeiert werden.Hans Kraft gab 1977 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als ersten Vorstand ab. Von 1977 bis 1979 führte Johann Weinlein den Verein.
 
Von Juli 1979 bis Januar 1980 leitete Manfred Goller den Verein kommissarisch.
 
Von Januar 1980 bis 1989 war Wenzel Kühnel Vereinsvorstand, von 1989 bis 2002 leitete Ernst Krodel den Verein und von 2002 bis 2006 Hans Walter Hofmann, Vereinsvorstand seit Januar 2006 bis zu seinem plötzlichen Tod war 1. Bürgermeister Wilhelm Friedrich. Bei der Generalversammlung am 11.2.2007 wurde Rüdiger Goller einstimmig zum neuen Vorstand gewählt.

Unsere Vereinsfahne wurde Im Jahr 1990 restauriert. Wie in den vergangenen Jahren wird die Soldatenkameradschaft Schnabelwaid mit einer Reservistengruppe auch In Zukunft die großen Ideale ihrer Gemeinschaft hochhalten: Pflege der Kameradschaft, Liebe zur Heimat und dankbare Verehrung unserer gefallenen und vermissten Brüder.